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Karibische Inseln

Die Inseln der Karibik – vielseitiger geht es wirklich nicht!

Sie begeistern sich für die Karibik? Wollen endlich einen Traumurlaub auf einer oder gleich mehreren der herrlichen Inseln verbringen? Eine gute Entscheidung! Aber angesichts der Vielzahl und Vielseitigkeit der tropischen Inselwelt hat Merkur, der Gott des Reisens, die Qual der Wahl gestellt: Denn welche der zahlreichen Inseln und Inselchen ist wohl die richtige für Sie?

Karibische InselnBarbados
Foto: Caribbean Tourism Organisation

 
Die Antwort finden Sie hier: Denn ein wenig Geografie und Landeskunde bei der Suche nach dem perfekten Urlaubsaufenthalt kann sicherlich nicht schaden. So unterscheidet man bei diesem herrlichen Reiseziel zunächst einmal die ‚Großen’ von den ‚Kleinen Antillen’. Wie der Name schon nahelegt, zählen zu den Großen Antillen die vier größten karibischen Inseln, nämlich:

- Kuba, - Hispaniola, die sich Haiti und die Dominikanische Republik teilen, und den Westen bzw. den Osten der Insel bilden,
- Jamaika und - Puerto Rico, ein US-amerikanisches Außengebiet, zu dem auch die Spanischen Jungferninseln gehören.

Bei den Kleinen Antillen ist die Auswahl wesentlich größer, da zu ihnen wesentlich mehr Inseln und Inselgruppen gehören, unter anderem:

- die Amerikanischen Jungferninseln, die wie die Spanischen Jungferninseln zum Außengebiet der USA zählen,
- Anguilla, ein Überseegebiet des Vereinigten Königreiches,
- Antigua und Barbuda,
- die sogenannten ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçau, die wie Saba, Sint Maarten und Sint Eustatius zu den Niederlanden zählen,
- Barbados,
- die Britischen Jungferninseln, ein britisches Überseegebiet,
- Dominica,
- Grenada,
- Guadeloupe als französisches Überseedépartement mit den Iles des Saintes, La Désirade, Marie Galante und Saint-Barthélemy,- die Kaimaninseln, ein britisches Überseegebiet,
- Martinique, wiederum ein französisches Überseedépartement,
- Montserrat, eines der karibischen Überseegebiete der Briten,
- Saint Martin, zu Frankreich gehörig,
- Saint Kitts und Nevis,
- Saint Lucia,
- Saint Vincent und die Grenadinen,
- San Andrés y Providencia, zu Kolumbien zählend, sowie
- Trinidad und Tobago.

Die Bahamas sowie die Turks- und Caicosinseln gehören zwar im allgemeinen Verständnis zur Karibik, liegen aber, rein geografisch betrachtet, im Atlantik. Um es angesichts der Fülle von Inselnamen noch schwieriger zu machen, spricht man bei den karibischen Inseln auch von den sogenannten ‚Westindischen Inseln’, deren Name ja bekanntermaßen auf den historischen Irrtum von Christoph Kolumbus zurückgeht, der Indien auf dem westlichen Seeweg erreichen wollte, und sicherlich nicht damit rechnete, einen ganz ‚neuen’ Kontinent zu entdecken. Dies erklärt wiederum den Namen ‚Antillen’, der sich von der lateinischen Bezeichnung ante ilium („vorgelagerte Inseln“) ableitet – also den vor Mittelamerika liegenden Inseln. Der britische Teil der Westindischen Inseln wurde somit als British West Indies bekannt und lebt heute noch zum Beispiel im Namen der BWIA fort – der British West Indies Airways.

Die Unterscheidung zwischen den Inseln ‚über’ und ‚unter dem Winde’, d. h. den Inseln der Kleinen Antillen, die vom vorherrschenden Passatwind betroffen sind und ein feuchtes Klima aufweisen und denen, die windstill und sehr trocken sind, sowie den ‚Leeward Islands’, ‚Windward Islands’ und den ‚Leeward Antilles’ macht die Verwirrung um die karibische Inselwelt noch perfekt. Aber damit brauchen Sie sich als sonnensuchender Europäer nun wirklich nicht mehr zu kümmern. Wählen Sie sich einfach eine oder mehrere der tropischen Schätze aus und verbringen Sie dort einen oder mehrere unvergessliche Urlaube. Denn das ist angesichts der Fülle von Landschaften, Flora und Fauna, von Sehenswürdigkeiten, von Stränden und Ausgehmöglichkeiten nun wirklich überhaupt kein Problem!