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Bahamas Sehenswürdigkeiten

Die Bahamas – Das müssen Sie sehen

Sie wollen im Urlaub nicht nur am Strand liegen und im Meer baden, sondern auch etwas rund um Kultur, Kunst und Geschichte Ihres Reisezieles erfahren? Auf den Bahamas kein Problem. Denn auf den tropischen Inseln gibt es wirklich jede Menge zu sehen und vieles, was einen längeren Ausflug lohnt.

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Bahamas Sehenswürdigkeiten - Leuchtturm auf Abaco

Foto: Bahamas Tourist Office

 
Ein wichtiges Zentrum ist unter anderem Nassau, die Hauptstadt der Bahamas mit knapp 250.000 Einwohnern auf der Insel New Providence. Der koloniale Charme der Stadt wird Sie schnell gefangen nehmen! Schon das beeindruckende Parlaments-, Gerichts- und Regierungsgebäude von 1801 ist eine Besichtigung wert. Nicht zu vergessen das Highlight gerade für die Kleinen: das Piratenmuseum, in dem Sie und Ihr wissbegieriger Nachwuchs einiges über berühmte Freibeuter wie Blackbeard (Edward Teach) erfahren können. Da wird so mancher Seeräuber wieder lebendig.Abenteuerlich wirken ebenfalls die drei Festungen, die es in der sehenswerten Stadt gibt – allen voran Fort Charlotte, die größte und imposanteste Festung Nassaus. Lord Dunmore ließ sie zwischen 1787 und 1789 errichten. Seinen Namen verdankt das gigantische Bauwerk Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, der Ehefrau von König Georg III. Dank der noch gut erhaltenen Festungswälle, dem Festungsgraben, der Zugbrücke und dem abschreckenden Kerker können Sie sich auf die spannenden Spuren der Geschichte begeben.

Fort Fincastle, das erhaben über Nassau thront, und Fort Montagu mit seiner riesigen Zisterne, dem Pulvermagazin und den Soldatenkasernen sind ebenfalls einen Besuch wert.

Sie wollen sich einmal wie Majestät höchstpersönlich fühlen? Dann sollten Sie auf den 65 Stufen der berühmten Königinnentreppe lustwandeln, die 1793 und 1794 von Sklaven gebaut wurde und heute als inoffizielles Wahrzeichen der Stadt gilt.

Souvenirs aus Stroh

Doch nicht nur in Nassau erwartet Sie so manche Sehenswürdigkeit. Die sogenannten Strohmärkte zum Beispiel gibt es nämlich vielerorts, unter anderem am Cable Beach und auf Paradise Island. Wenn Sie Ihren Lieben zu Hause etwas Besonderes mitbringen wollen, werden Sie hier sicher fündig. So werden auf den Märkten vielerlei Souvenirs wie Puppen, Körbe oder Taschen angeboten – und alle aus reinem Stroh. Bei Kauf tun Sie zudem etwas Gutes: Denn Sie unterstützen eine der ältesten Industrien des Landes, die in den 1940er-Jahren aufblühte, nachdem die Schwammindustrie zusammengebrochen war.

Eine wahrhaft einzigartige Geschichte hat hingegen das Mönchskloster auf Paradise Island hinter sich. Im 14. Jahrhundert in Frankreich gebaut, ließ es der Zeitungsbaron William Randolph Hearst in den 1920er-Jahren kurzerhand abbauen und Stein für Stein in die USA importieren. Huntington Hartfort kaufte das Kloster wiederum in den 60er-Jahren, um es auf der Spitze eines Hügels auf Paradise Island zu errichten. Heute überragt es sogar den Nassauer Hafen.

Weniger geschichtsträchtig und trotzdem interessant ist ein Besuch in Freeport auf Grand Bahama, mit etwa 45.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Bahamas. Zwar wurde sie erst 1955 gegründet und ist damit noch sehr jung, aber sie beeindruckt durch ihren rasanten Wachstum.

Wenn Sie schon immer wissen wollten, was eigentlich mit Atlantis passiert ist, der berühmten versunkenen Stadt aus der Antike, dann müssen Sie unbedingt an „The Dig“ auf Paradise Island teilnehmen. Diese spannende Tour führt Sie trockenen Fußes quer durch eine faszinierende Unterwasserwelt – voll mit nachgebauten Ruinen, durch die alle möglichen Meeresbewohner schwimmen. Zudem können Sie mehrere Lagunen unter die Lupe nehmen, in denen auch Haie und Rochen zu Hause sind.

Für alle Romantiker unter Ihnen ist demgegenüber ein Besuch in Versailles Gardens Pflicht, die, ebenfalls auf Paradise Island liegend, ihrem Namen alle Ehre machen. Lassen Sie sich und Ihre(n) Liebste(n) von dieser Naturschönheit verzaubern!

Es grünt so grün aber auch im Clifton Heritage Nationalpark im Südwesten der Insel mit seiner vielseitigen Flora und Fauna: Auf Naturlehrpfaden, Holzstegen, Beobachtungsplattformen und mit Erklärungstafeln erhalten Sie Einblick in den ursprünglichen Lebensraum der Bahamas. Außerdem können Sie viele geschichtliche Zeugnisse aus der Zeit entdecken, als vor über 1000 Jahren die Lucaya-Indianer und Mitglieder der Taino-Kultur hier ihre Zelte aufgeschlagen haben, um die Inseln zu besiedeln.

Eine Entdeckungstour auf den Bahamas ist dank der vielen Sehenswürdigkeiten also eine spannende Sache – und lässt Sie sogar für kurze Zeit die palmengesäumten Strände der Karibik vergessen. Probieren Sie es einfach mal aus!

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