Beckett Webdesign und Print

Nationalparks Dominikanischen Republik

 

Nationalparks in der Dominikanischen Republik

Bei Urlaub in der Dominikanischen Republik denkt man zunächst an Traumstrände und Entspannung pur. Doch das kleine Karibikland hat noch einiges mehr zu bieten als reinen Badeurlaub. Zahlreiche Nationalparks laden dazu ein, die vielfältige Landschaft zu entdecken, Wildtiere zu beobachten, Boot zu fahren und ausgiebig zu wandern — kurzum: die Dominikanische Republik einmal ganz anders zu erleben.

Parque Nacional Jaragua

Nationalparks in der Dom RepDer Jaragua-Nationalpark ist mit einer Fläche von 145.000 Hektar eines der größten Schutzgebiete der Dominikanischen Republik. Gelegen im Südwesten des Landes besticht er mit landschaftlicher Vielfalt zwischen strahlend weißen Stränden und kakteenbewachsenen Kalksteinfelsen. Auf ausgedehnten Spaziergängen lassen sich hier vor allem Vögel beobachten: Nicht weniger als 130 Vogelarten sind im Jaragua-Nationalpark heimisch, ein besonderes Highlight dürften die Flamingos an der Laguna Oviedo sein.

Doch auch Archäologie-Fans kommen auf ihre Kosten, denn im Jaragua-Nationalpark finden sich verschiedene Stätten der vorspanischen Taíno-Kultur. Man sollte sich beim Buchen einer Tour unbedingt versichern, dass der Besuch einer der Höhlen mit jahrtausendealten Felsbildern auf dem Programm steht. Mit organisierten Tagestouren ist der Besuch des Nationalparks am einfachsten: Sie beinhalten in der Regel die morgendliche Abholung im Hotel und die Busfahrt durch das Nationalparkgelände. Ab dem Örtchen La Cueva geht es dann mit dem Boot weiter. Zwischenhalte lassen ausreichend Zeit, das Gelände in einem ausgedehnten Spaziergang zu erkunden.

Parque Nacional Cueva de las Maravillas

Die »Höhle der Wunder« liegt etwa auf halbem Wege zwischen Santo Domingo und Punta Cana in der Nähe des Hafenorts La Romana. Auf viereinhalb Quadratkilometern, gelegen 25 Meter unter der Erde, gibt es einiges zu entdecken — fast 500 Felsmalereien und zehn Petroglyphen der Taíno-Kultur. Dazu kommen die eindrucksvollen Tropfsteine sowie, die Höhle umgebend, der sehenswerte Botanische Garten mit einer Vielzahl lokaler Pflanzen. Eine Höhlenführung entlang des unterirdischen Flusses dauert etwa eine bis anderthalb Stunden und ist für die gesamte Familie geeignet.

Parque Nacional Los Haitises

Auf den 21.000 Hektar Fläche des Nationalparks Los Haitises gibt es erstaunliche Gegensätze zu entdecken: das größte Mangrovengebiet der Dominikanischen Republik, tropischen Regenwald und raue Felsformationen — und dabei ist nur ein Teil der Gesamtfläche überhaupt für Besucher zugänglich. Rund drei Stunden Fahrzeit von Punta Cana entfernt lädt Los Haitises zu einem Tagesausflug der besonderen Art ein.

Organisierte Touren enthalten in der Regel eine Bootsfahrt durch die verschlungenen Kanäle zwischen den Mangroven. Dabei lassen sich nicht nur ausgezeichnet Vögel wie der Pelikan beobachten, sondern auch ortstypische exotische Säugetiere wie die Rundschwanzseekuh (»Manatí«) und den possierlichen Schlitzrüssler — beide gehören leider auch zu den bedrohten Tierarten. Außerhalb der Mangrovenwälder lassen sich in der San-Lorenzo-Bucht mit etwas Glück sogar Delphine beobachten.

Ein Highlight der Tour dürfte der Besuch des Yanigua-Flusses mit seinem Wasserfall sein, der auch zu einem Sprung ins Badevergnügen einlädt. Der Flussschlamm soll außerdem heilende Wirkung für die Haut besitzen.

Tipps rund um die Buchung

Vor dem Buchen einer Tour in die Dominikanische Republik empfiehlt es sich, die Reiseangebote gründlich zu vergleichen, denn gerade online lässt sich bisweilen einiges sparen. Dabei sollte genau beachtet werden, was im Preis inbegriffen ist. Ausrüstung wie Sonnenschutz und Insektenspray muss in der Regel ebenso selbst mitgebracht werden, genauso wie Handtücher, Badesachen und bequemes Schuhwerk. Die Klimaverhältnisse reichen je nach besuchter Region von tropisch-feuchtem Klima bis hin zu durchaus frischen Temperaturen in den Berggegenden, und Regen kann ganzjährig ein Thema sein. Es empfiehlt sich daher, vorab die Wettervorhersagen gründlich zu studieren, um gegen Überraschungen gewappnet zu sein.   

Bildquelle: pixabay.com © DEZALB (CC0 1.0)