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Guadeloupe Strände

Guadeloupes Strände - von tiefschwarz bis puderzuckerweiß

Guadeloupes Strände sind berühmt für ihre Vielseitigkeit! Neben Hotelstränden, von denen einige sogar künstlich angelegt sind, finden Sie zahlreiche herrliche Naturstrände über die gesamte Insel verteilt.

Guadeloupe Strände - La Feuillère’s beach in Marie-Galante, Foto: Jean-Marc Lecerf for The Guadeloupe Island Tourist Board
Guadeloupe Strände - La Feuillère’s beach in Marie-Galante
Foto: Jean-Marc Lecerf for The Guadeloupe Island Tourist Board

 
Denn auf diesem karibischen Teil Frankreichs gibt es tatsächlich alles, was das Herz eines Strandliebhabers und Sonnenanbeters höher schlagen lässt: Felsstrände, Kieselstrände sowie natürlich Sandstrände – und zwar in allen Farbschattierungen von rein weiß und gelb über tabak- und ockerfarben bis hin zu braun oder tiefschwarz. Wie zu vermuten, sind die schwarzen Strände zumeist vulkanischen Ursprungs.

Sie finden sie an der Westküste, unter anderem rund um Basse-Terre, wie etwa den Strand von „Anse Caribes“. Auf einer Wanderung von Trois-Rivières nach Grande-Pointe lässt sich ebenfalls ein schwarzer Sandstrand entdecken - einsam in einer malerischen Bucht gelegen.

Wenn Sie jedoch wie die meisten Europäer eher auf der Suche nach weißen und palmengesäumten Bilderbuch-Stränden sind, dann werden Sie größtenteils im östlichen Teil des Landes fündig. So zählt der „Plage du Souffleur“ des kleinen Fischerstädtchens Port-Louis mit Sicherheit zu den schönsten Stränden des Eilands, an dem zahlreiche kleine Restaurants und Cafés zum kulinarischen Genuss einladen. Auch die Region um Anse Maurice wartet mit exzellenten Bademöglichkeiten im klaren türkisfarbenen Wasser auf, das von traumhaften weißen Sandstränden gesäumt wird.

Saint Anne im Süden Grande-Terres, rund 20 km von Pointe-à-Pitre gelegen, ist wiederum einer der beliebtesten Badeorte Guadeloupes. Und das wird Sie nicht überraschen: Denn zwei der feinen Sandstrände, die von herrlichen Kokospalmen umgeben sind, laden dank ihres vorgelagerten Korallenriffs nicht nur zum Baden, sondern auch zum Schnorcheln oder Tauchen ein. Eines der beeindruckendsten Riffe befindet sich zudem in den Gewässern von Pointe des Chateaux. Hier wachsen farbenprächtige Korallen in den faszinierendsten Formen und erinnern stellenweise an einen Unterwasser-Wald.

Guadeloupe Strände - Basse Terre, Foto: Caribbean Tourism OrganisationGuadeloupe Strände - Basse Terre
Foto: Caribbean Tourism Organisation

Ein weiteres Highlight ist der nördliche Küstenabschnitt der Basse-Terre. Dieser Teil wird auch als „Goldküste Guadeloupes“ bezeichnet, da hier einige der schönsten goldgelben Sandstrände zu finden sind. Und das Beste: Alle öffentlichen Strände sind kostenfrei. Lediglich an manch größeren Parkplätzen fallen Gebühren beim Abstellen des Autos an. An hoteleigenen Stränden werden Sie sogar willkommen geheißen, wenn Sie dort nicht Übernachtungsgast sind. Allerdings werden in diesem Fall oft Gebühren für Liegestühle, Umkleiden, Handtücher oder Aktivitäten berechnet.

Erst wandern, dann sonnen

Manchmal haben die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt. So auch bei einigen der Strände von Guadeloupe. Denn manche sind so gut versteckt, dass sie nur über einsame Fußwege zu erreichen sind - das Genießen und Entspannen macht aber nach der kurzen Anstrengung sicherlich noch mehr Spaß! Zudem bieten einige ausgewiesene Wanderwege die Möglichkeit zu ausgedehnteren Strandspaziergängen an. Folgen Sie doch einfach mal einer der reizvollen Routen, die Sie 10 Kilometer an der schroffen Küstenlinie entlang von Anse de la Gourde in Richtung Pointe des Chateaux führt. Mit etwas Glück können Sie hier sogar auf Leguane stoßen, die sich am Wegesrand in der Sonne wärmen. Doch keine Angst: Die Tiere sind sehr scheu und verschwinden rasch im Unterholz.

Mit den Mangrovenwäldern im Norden von Port Louis erobern sich die Wandervögel unter Ihnen ein weiteres einmaliges Biotop. Ein Wanderweg führt Sie nämlich in rund zwei Stunden den Strand, die Küste sowie die faszinierenden Feuchtgebiete entlang. In Port Louis lässt sich zudem eine weitere Kuriosität bestaunen: Eine öffentliche Grabstätte mit Meerblick! So liegt der örtliche Friedhof mit seinen imposanten Gruften und geschmückten Muschelgräbern direkt am Strand. Da darf natürlich auch die Kapelle nicht fehlen, in der mit Meeresrauschen im Hintergrund gebetet werden kann.

Beeindruckende Blicke auf die felsige Küste bieten sich hingegen bei der in Port d’Enfer beginnenden Küstenwanderung. Der ausgewiesene Wanderweg führt Sie bis hin zum Pointe du Souffleur, den man nach gut zwei Stunden erreicht. Dort können Sie hören, wie die Brandung immer wieder mit beeindruckend lautem Pfeifen das Wasser durch eine Öffnung im Gestein nach oben drückt.

Die Strände „Anse Tarare“ sowie „Pointe du Petit-Bas-Vent im Norden der Basse-Terre sollen ebenfalls noch im Reigen der abwechslungsreichen Strände Guadeloupes erwähnt werden. Denn wenn Sie Anhänger der FKK-Bewegung sind, finden Sie hier Ihre idealen Refugien. Die beiden Strände sind jedoch die einzigen auf Guadeloupe, an denen das Nacktbaden offiziell erlaubt und toleriert ist.

Doch, egal, für welche(n) der vielen unterschiedlichen Strände Sie sich auf der so genannten Smaragdinsel in der Karibik entscheiden sollten, Sie werden Ihre Wahl auf keinen Fall bereuen!

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