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Jamaika Sehenswürdigkeiten

Jamaika: Das müssen Sie einfach gesehen haben!

Ob Kunst oder Kultur, Modernes oder Geschichtsträchtiges: Jamaika hat neben den traumhaften Stränden und dem glasklaren blau-grünen Meer zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Sie bei einem Urlaub auf dem tropischen Eiland begeistern werden.

Jamaika Sehenswuerdigkeiten, Foto: Jamaika Tourist Board
Jamaika Sehenswuerdigkeiten
Foto: Jamaika Tourist Board

 
So müssen Sie unbedingt einen  Ausflug in die – nicht ohne Grund – viel besungene Hauptstadt Kingston machen. Denn bereits die Kulisse der größten Englisch sprechenden Metropole der Karibik bietet einen atemberaubenden Anblick. So liegt die Stadt direkt vor den tief grünen Blue Mountains und zugleich direkt am Meer. In der Stadt selbst finden Sie eine spannende Mischung aus Vergangenheit und Moderne, die sich vor allem in der Architektur zeigt. Auf der einen Seite gibt es viele schicke Einkaufszentren und Bürobauten, auf der anderen Seite erinnern alte Häuser an die Kolonialzeit.

Hinzu kommen Denkmäler und Museen, allen voran das Bob Marley-Museum, das dem berühmten Reggae-Sänger gewidmet ist. Die National Gallery of Jamaica beherbergt dagegen die bedeutendste und größte Kunstausstellung des Landes mit Werken von heimischen Künstlern wie Edna Manley und Carl Abrahams. Außerdem gibt es in der Stadt den National Heroes Park, der bereits 1783 angelegt wurde. Während er damals „nur“ als Botanischer Garten mit tropischen Pflanzen die Besucher anlockte, stehen dort inzwischen zahlreiche Denkmäler und Statuen mitten im saftigen Grün.

Wo einst Kolumbus lebte

Doch so viel es in Kingston auch zu sehen gibt, vergessen Sie darüber nicht die anderen schönen Städte der Insel. Mit vielen beeindruckenden Kolonialbauten, der ältesten anglikanischen Kirche des Landes und dem Serenity Wildlife Park and Zoo kann zum Beispiel Spanish Town, die zweitgrößte Stadt Jamaikas, punkten. Mandeville kann sich ebenfalls sehen lassen, denn dort befinden sich neben vielen Häusern aus der Gründerzeit der im englischen Stil gehaltene Cecil Charlton Park, der stolze Justizpalast und die anglikanische Markuskirche. Montego Bay wiederum, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, begeistert neben den historischen Altbauten besonders durch die diversen Handwerkermärkte. Nicht weit davon entfernt liegt Negril, einer der beliebtesten Orte der Insel. Dank Bars, Cafés und zahlreichen Wassersportmöglichkeiten wird es Ihnen dort keinesfalls langweilig werden. Sogar für ein wenig Nervenkitzel bei Sonnenuntergang ist gesorgt: Denn nahe Rick’s Café stürzen sich jeden Abend viele Wagemutige von einem Felsen rund zehn Meter hinab ins Meer. Natürlich müssen Sie auch eine Tour nach Saint Ann’s Bay unternehmen. Schließlich handelt es sich dabei um die älteste Siedlung der Insel, in der Christoph Kolumbus für längere Zeit lebte. Eine Statue des Entdeckers vor den Toren der Stadt erinnert heute noch daran.

Ein Muss für alle Rumliebhaber ist definitiv der Besuch der Appleton Rum Estate in St. Elizabeth, einem der bekanntesten Rum-Produzenten des Landes und gleichzeitig einer der ältesten Anbaufirmen Jamaikas. Bereits seit 1825 wird dort das hochprozentige Nationalgetränk hergestellt. Wie das alles genau funktioniert, erfahren Sie bei einem abwechslungsreichen Rundgang durch die großen Hallen - Verkostung inklusive.

Ein wohliges Gruseln verschafft hingegen das Rose Hall Great House nahe Montego Bay. Um das berühmteste Plantagenhaus der Insel mit seinem gigantischen Hauptportal, der imposanten Freitreppe, dem riesigen Ballsaal und den weitläufigen Terrassen ranken sich nämlich viele Legenden. Demnach soll Anfang des 19. Jahrhunderts die damalige Bewohnerin Annie Palmer des Voodookultes mächtig gewesen sein und mehrere Ehemänner und noch mehr Liebhaber ermordet haben – bis ein Liebhaber den Spieß umdrehte und sie grausam tötete. Als „weiße Hexe“ ging Annie Palmer sodann in die Geschichte dieses beeindruckenden Herrenhauses ein. Tatsächlich Geschichte geschrieben hat dagegen Reggae-Legende Bob Marley, der in Nine Mile geboren wurde und somit das kleine Dorf zu einer Pilgerstätte für alle Fans gemacht hat. Vom Geburtshaus über den Kräutergarten bis hin zur Grabstätte des Musikers ist dort alles zu besichtigen.

Fazit des Ganzen: Jamaika hat jede Menge Sehenswertes zu bieten. Es lohnt sich also, Strand und Wasser mehr als einmal zu verlassen, um die Region zu erkunden. Sie werden auf jeden Fall begeistert sein!

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