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Natur & Tierwelt

Jamaikas Natur – weiß, schwarz, grün und blau

Strahlend weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser, tropische Regenwälder im Landesinneren und malerische Wasserfälle – das ist Jamaika. Zudem hält die wunderschöne Insel in der Karibik fast an jeder Ecke sehenswerte Naturphänomene bereit.

Jamaika Natur und Tierwelt - Dunns River Falls, Foto: Caribbean Tourism Organisation
Jamaika Natur und Tierwelt - Dunns River Falls
Foto: Caribbean Tourism Organisation

 
Zu ihnen gehören beispielsweise die Dunn's River Falls. Nicht weit von Ocho Rios, und umgeben von grandiosem Regenwald, können Sie dort bei geführten Touren erleben, wie sich das Wasser mit lautem Getöse 200 Meter in die Tiefe stürzt. Ein unvergessliches Erlebnis verspricht auch das „Glistening Water“ an der Nordküste des Landes. Vom kleinen Hafenstädtchen Falmouth starten nämlich jeden Abend Bootstouren in eine nahegelegene Bucht, die bei Dunkelheit herrlich glitzert und leuchtet. Die unglaublich romantische Atmosphäre wird allerdings durch ein ganz nüchternes naturwissenschaftliches Phänomen hervorgerufen: Mikroorganismen, die hier heimisch sind. Zögern Sie nicht, Ihren Bikini oder Ihre Badehose anzuziehen und den Sprung in die Fluten zu wagen. Denn es ist ein echtes Highlight, in der Lagune zu schwimmen, da der Körper im Wasser zu schimmern scheint ...

Eine Begegnung der besonderen Art hält auch der so genannte Black River bereit, mit 70 km Länge der größte Fluss auf dem tropischen Eiland. Bootstouren auf dem rabenschwarz scheinenden Strom bringen Sie dabei zu wilden Krokodilen. Doch keine Angst! Diese haben laut Führer nur Fische und hin und wieder kleine Vögel auf ihrem Speiseplan.

Die Y. S. Falls wiederum gehören zu den schönsten Wasserfällen Jamaikas und sind dank ihres etwas abgelegenen Standorts 25 km nördlich vom Black River nicht überlaufen. Auf Planwagen werden Sie dabei durch ein idyllisches und in Privatbesitz befindliches Gelände zu den Plätzen gefahren, an denen sich das Wasser seinen Weg über etwa 15 malerische Kaskaden den Berg hinab bahnt. Und es kommt noch besser: Denn an einigen Stellen können Sie sogar baden.

Herrlich erfrischt sollten Sie dann noch die imposanten und leicht zugänglichen Green Grotto Caves im Norden des Landes besuchen. Die Besichtigungstouren führen durch einen Teil der insgesamt 10 km langen Tropfsteinhöhlen und lassen Sie bei einigen der Stalagmiten und Stalaktiten an Figuren, Tiere oder Madonnen denken.

Verwunschene Pfade und Blütenmeere

Während die höher gelegenen Nordosthänge der Insel vor allem mit tropischem Regenwald bewachsen sind, ist das Tiefland im Süden von Savannenbüschen und die Küstenregionen von Kokospalmen und Mangrovenwäldern geprägt. Am besten erleben Sie die grandiose Natur Jamaikas, indem Sie sie ‚erwandern’. Die Blue Mountains und Cockpit Country sind dafür genau das Richtige! Insbesondere die unberührte Natur, die atemberaubenden Aussichten und die milden Temperaturen der Blue Mountains sind dabei ein Traum für alle Naturfreunde.

Auf wunderschönen Wanderwegen im Cockpit Country können Sie wiederum die Ruhe der Berge genießen. Die Pfade führen zum Teil an ehemaligen Dörfern der Maroons vorbei, die sich hier vor den britischen und spanischen Kolonialherren versteckt hielten. Hier wachsen wunderschöne Mahagoni-Bäume, Rosenholz, Zedern und verschiedene Palmenarten. Entdecken Sie gefiederte Schönheiten wie den Jamaikakolibri oder den Jamaika-Todi, wenn sie in einem Meer aus exotischen Pflanzen die schönsten Blüten bestäuben. In der Gegend der Kalkplateaus im Landesinneren können Sie mit etwas Glück sogar einen ganz speziellen Bewohner erspähen: die Ferkelratte, die heutzutage jedoch sehr selten geworden ist.

Doch egal, für welche Gegend und für welchen Ausflug Sie sich entscheiden mögen, Sie werden feststellen, dass Flora ihr Füllhorn wirklich ganz verschwenderisch über Jamaika ausgeschüttet hat. Sie müssen sich nur noch selbst davon überzeugen!

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