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Martinique Sehenswürdigkeiten

Martinique – hier bekommt Ihr Auge was zu tun!

Wenn Sie eine Reise nach Martinique unternehmen, tun Sie sich unbedingt selbst einen Gefallen: Planen Sie ausreichend Zeit ein, denn das faszinierende Eiland in der Karibik bietet viele Sehenswürdigkeiten, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Martinique Sehenswürdigkeiten, Foto: Luc Olivier for the Martinique Tourist Board
Martinique Sehenswürdigkeiten
Foto: Luc Olivier for the Martinique Tourist Board

 
Das fängt schon bei der Hauptstadt Fort-de-France an, in der die Hälfte der Insel-Bevölkerung lebt. Mit ihren rund 100.000 Einwohnern ist sie sogar eine der größten Städte der Kleinen Antillen. Doch das ist bei weitem nicht der einzige Grund, um dieser Metropole einen Besuch abzustatten. Denn im Zentrum befindet sich zum Beispiel das Rathaus, das nach einem Brand 1890 im Jahre 1901 wieder aufgebaut wurde und heute ein imposantes Beispiel für koloniale Architektur darstellt. Kein Wunder, dass es unter Denkmalschutz steht. Ebenso wie das beeindruckende Fort Saint-Louis von 1640, das im hintersten Ostteil der Stadt emporragt und ferner an der Mündung einer sehr schönen Bucht liegt.

Nicht verpassen sollten Sie zudem die Kathedrale - ein bedeutendes Bauwerk mit einem 60 Meter hohen Turm. Nachdem ihre Vorgängerbauten sämtlich den verschiedensten Naturkatastrophen zum Opfer gefallen waren, wurde die Kathedrale von 1895 an in einer speziellen Metallskelettbauweise errichtet.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört derweil die Schoelcher-Bibliothek, die der Architekt Henri Picq 1889 zur Pariser Weltausstellung als karibischen Pavillon auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes konzipierte. Das Bauwerk im romanisch-byzantinischen Stil mit einer großen Glaskuppel wurde anschließend in ihre Einzelteile zerlegt und nach Martinique verschifft.

Wenn Sie sich eher für Natur als Architektur begeistern können, werden Sie in Fort-de-France gleichfalls fündig: Der Blumenpark mit seiner unglaublichen Farbenpracht und der Jardin de la Savanne mit seinen exotischen Pflanzen sind kleine Oasen und definitiv besuchenswert!

Doch nicht nur in der Hauptstadt gibt es jede Menge zu sehen. So bietet Martinique zahlreiche Museen, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Im Musée de la Banane, das sich mitten in der aktiven Bananenplantage Habitation Limbé befindet, erfahren Sie alles über die Geschichte, Arten, Anbaumethoden und Verwendung der krummen gelben Frucht. Ganz anders sieht es in Basse-Pointe aus: Dort beherbergt eine ehemalige Zuckerfabrik und Rumdestille auf der Plantation Leyritz ein schönes Hotel, ein Restaurant und vor allem ein Puppenmuseum. Diese Puppen finden bei weitem nicht nur Kinder spannend, da sie alle aus Blättern, Stöckchen und Blumen gestaltet und richtige kleine Kunstwerke sind.

An eine Katastrophe erinnert dagegen das Franck-Perret-Museum in St. Pierre: den Vulkanausbruch, der 1902 die komplette Stadt zerstörte. Durch die Glut verschmolzenes Porzellan, die verformte Glocke der Kathedrale, Bilder der Opfer, die bei dem Unglück starben, und vieles mehr hat der US-amerikanische Vulkanologe Frank Perret in dem Museum 1923 zusammengetragen.

Natürlich wird auf der Insel auch der französischen Kaiserin Joséphine, Ehefrau Napoleons, gedacht, die in dem Dorf Trois-Ilets geboren wurde. In ihrem Geburtshaus, dem Plantagenhaus Domaine de la Pagerie, befindet sich heute ein Museum mit Möbeln sowie Kopien von Bildern und Briefen Joséphines. Ein Denkmal der ehemaligen Kaiserin befindet sich übrigens in der Hauptstadt Fort-de-Paris.

Ein Garten voller Schmetterlinge

So sehr sich ein Besuch in den Museen lohnt, Martinique hat noch viel mehr zu bieten. Einen Ausflug zur Habitacion Latouche müssen Sie zum Beispiel unbedingt in Ihr Programm aufnehmen. Die ehemalige Plantage aus dem 17. Jahrhundert begeistert heute als botanischer Garten mit Papillonarium. Dort können Sie zwischen Hunderten von umherflatternden Schmetterlingen spazieren gehen und die Entwicklung von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling verfolgen. Außerdem sind die Ruinen der ehemaligen Sklavenunterkünfte und Überreste der Wassermühle zu sehen.

Sie interessieren sich für die Herstellung des karibischen Nationalgetränks? Kein Problem, denn auf der ehemaligen Zuckerrohr- und Rumplantage Habitation Clément entsteht noch heute der beliebte Rum Clément, den Sie selbstverständlich auch verkosten dürfen. Bei einem Besuch können Sie sich nebenbei auf die Spuren jüngerer Geschichte begeben. Denn in dem Haupthaus im kreolischen Stil, das im Original erhalten ist, waren schon internationale Politiker wie der ehemalige amerikanische Präsident George Bush zu Gast. Der 16 Hektar große Garten mit seinen rund 300 verschiedenen Pflanzen ist dort ein weiteres Highlight.

Außerdem gibt es noch die 400 Jahre alte Plantage am Fuße des Vulkans Montagne Pelée und das Aquarium mit mehr als 2.000 Fischen in Schoelcher zu besichtigen. Nicht zu vergessen die Ruinen des Theaters von Saint-Pierre, 1786 erbaut, das 1902 durch den Vulkanausbruch zerstört wurde. Die Liste der Sehenswürdigkeiten auf Martinique ist eben enorm lang und macht die Insel noch faszinierender. Aber sagen Sie nach Ihrem Urlaub nicht, niemand hätte Sie gewarnt ...

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