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Natur & Tierwelt

St. Lucia – von Feuer, Wasser und tiefgrünem Wald

Das Badeparadies St. Lucia hat neben seinen traumhaften Stränden aber mindestens ebenso beeindruckende Landschaften im Hinterland zu bieten.

St. Lucia - Natur & Tierwelt, Foto: Saint Lucia Tourist Board
St. Lucia - Natur & Tierwelt
Foto: Saint Lucia Tourist Board

 
Überzeugen Sie sich doch einfach mal davon und besuchen Sie das gebirgige, naturbelassene Innere der Insel, das mit sattgrünem Regenwald lockt und als Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten dient.

Ein unbedingtes Muss sind dabei die beiden Wahrzeichen der kleinen Tropeninsel: die markanten baumbewachsenen Zwillingsgipfel Petit und Gros Piton, zwei über 700 Meter hohe Vulkankegel, die jeweils an einen Zuckerhut erinnern und im Jahre 2004 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden. Höchster Berg der Insel ist jedoch der Mount Gimie, der ebenfalls aus Lava besteht. Entstanden ist er wie die gesamte Insel vor vielen Millionen Jahren, als Lava aus dem Meeresgrund hervorbrach, an der Oberfläche abkühlte und die Landmasse des heutigen St. Lucia bildete.

Bis heute können Sie den vulkanischen Ursprung an den Erhebungen, Schwefel- und Mineralquellen sowie den schwarzen Stränden aus Lavagestein ablesen. Und selbstverständlich rührt der besonders nährstoffhaltige Boden der Insel ebenfalls von der vulkanischen Vergangenheit her. So gedeihen hier exotische Pflanzen wie Orchideen, Bromelien und Frangipani, während bunte Vögel wie Papageien und Kolibris durch die Luft schwirren.

Zudem prägen rauschende Wasserfälle das grüne Landschaftsbild - allen voran die bekannten Diamond Falls. Schon Frankreichs König Ludwig XVI. erkannte die Bedeutung der Wasserfälle und ließ an deren Fuße Badehäuser errichten. Tun Sie’s doch den einstigen Bewohnern nach und genießen Sie nach einem herrlichen Spaziergang eine erfrischende „Dusche“ unter dem äußerst gesunden und mineralstoffhaltigen Wasser der Diamond Falls.

Wem der Sinn nicht allzu sehr nach Bewegung steht, für den sind die „Sulphur Springs“ genau das Richtige: Denn dabei handelt es sich um den einzigen „Drive-in-Krater“ der Karibik. Hier können Sie Touren in den Krater unternehmen, der heute noch mit seinen brodelnden und dampfenden Quellen einen Eindruck der vulkanischen Aktivitäten der Karibik gibt.

Auf den Spuren von Mammutbäumen, Riesenfarnen und den kleinsten Vögeln der Welt

Generell kommen aber die Wanderer unter Ihnen auf St. Lucia voll auf ihre Kosten. Im Rahmen geführter Touren oder auf eigene Faust können Sie verschiedene Wanderwege entdecken. Tropischer Regenwald, grüne Berge und Täler werden Sie mit Sicherheit begeistern, die nicht nur die einzigartige Heimat exotischer Riesen wie Mammutbäumen oder Riesenfarnen sind, sondern auch eine außergewöhnliche Vogelwelt aufweisen.

So bietet das St. Lucia Forestry Department morgendliche oder abendliche geführte Touren für Vogelfreunde an. Ornithologen können hier die kleinsten Vögel der Welt, die Kolibris sowie farbenprächtige Papageien beobachten. Einzigartig und rar ist zum Beispiel der „St. Lucia Parrot“ oder auch „Jacquot“, wie die Art von Einheimischen genannt wird. Besonders in den Regionen Boid d’Orange und Boriel’s Pond lassen sich dabei die seltenen Exemplare entdecken. Ein weiteres Highlight für Vogelbeobachtungen befindet sich entlang der Atlantik-Küste St. Lucias: der Fregate Island Nature Trail. Wie der Name bereits verrät, können Sie hier eine große Kolonie der Fregatt-Vögel beobachten, die hier ihre Brutstätte haben. Neben den auffälligen Vögeln können Wanderer entlang des Trails verschiedene Pflanzenarten sowie weitere Vertreter der faszinierenden karibischen Vogelwelt entdecken.

Doch nicht nur die Fauna auf der Erde oder in den Lüften, sondern auch die Tierwelt unter Wasser wird Sie auf St. Lucia faszinieren. Am Strand von Grande Anse können Sie alljährlich von Mitte März bis Ende Juli Lederschildkröten dabei beobachten, wie sie zur Eiablage an den Strand zurückkehren. Ein unvergessliches Spektakel! Auch die Riffe rings um die Insel stecken voller Leben und sind Heimat für Korallen, farbenprächtige Fische und Krustentiere. Um diese Artenvielfalt zu schützen, hat die Regierung St. Lucias besondere Schutzgebiete eingerichtet. Taucher und andere Wassersportler brauchen für diese Gebiete eine Genehmigung, deren Gebühr wiederum für den Erhalt und den Schutz der Riffe verwendet wird.

Wieder an Land zurückgekehrt, können Sie sich dann im Besucherzentrum „Our Planet“ in Castries multimedial und interaktiv über den Naturschutz der Insel informieren. So helfen Sie mit, die traumhafte Flora und Fauna von St. Lucia noch lange Zeit für Einheimische und Besucher zu bewahren!

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